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Roadtrip West Coast U.S.A. August-September 2012

SeattlePortlandCrescent CityEurekaRedwoodsMendocinoHighway No. 1Bodega BaySan FranciscoYosemite National ParkMontereyCarmelBig SurHearst CastleSanta BarbaraVenturaLos Angeles

 
 

Seattle

Mitte August 2012 beginnt unsere erste große Reise. Da bin ich schon 2 1/2 Jahre alt. Zum einen wollen wir zusammen mit Oma, Opa und meiner Tante die Tante in Amerika (ehrlich!) samt Verwandtschaft und Bekanntschaft besuchen, zum anderen wollen Mama, Papa, Lilly (die noch im Bauch ist) und ich die Westküste der U.S.A. unsicher machen.

Mit dem Zug geht es zum Flughafen in Frankfurt, dort treffen wir auf Oma und Opa und schon geht es los, mein erster Langstreckenflug. Lilly schläft sicher tief und fest, ich verschlafe den Start und noch ein wenig länger, dann bin ich wach und spiele mit Opa. Nach ca. 11 Stunden Flugzeit landen wir abends in Seattle, der Hauptstadt von Washington, dem nordwestlichsten Staat. Hier hat meine Mama mit 16 Jahren ein Schuljahr in der Nähe von Seattle verbracht. Wir besuchen ihre Gastfamilie, es ist alles ganz fremd und doch fühle ich mich sofort sehr wohl.
Nach dem Besuch, bei dem viele Tränen fliessen am Anfang und auch am Ende (sind wahrscheinlich alle noch müde), fahren wir zur Verwandtschaft nach Portland in Oregon.

 

Portland

In Portland verbringen wir eine Woche mit der ganzen amerikanischen Family (so heisst Familie auf amerikanisch), der eine Teil aus Portland an der Ostküste, der andere aus Portland Westküste (in den U.S.A gibt es viele Städte mit dem gleichen Namen). Hinter dem Haus gibt es einen großen Spielplatz, hier verbringe ich viel Zeit, meine Mama tobt sich in der Shopping Mall (Woodburn) aus und kommt jedes Mal mit vielen Tüten wieder, denn hier ist alles tax free. Jetzt verstehe ich auch, warum wir so wenig mitgenommen haben.
Wir besuchen auch die Gastfamilie meiner Tante, die auch für ein High School Jahr hier war. Ich spiele den ganzen Tag mit verschiedenen Kindern, gucke Papa beim Tennis spielen zu und allen später beim Golfbälle in den Willamette River hauen. An dem sind wir am nächsten Tag auch zum Boot fahren und grillen (hier nennt man es BBQ). Egal, was wir hier unternehmen, ob zu Hause bei der Tante oder draussen, das Wichtigste für mich ist es, im Kreise der Familie zu sein. Hier fühle ich mich am wohlsten. Umso trauriger, aber auch aufregend ist, dass wir 3 (bzw. 4) nach dieser schönen Woche weiterfahren, denn wir wollen noch ganz bis nach Kalifornien kommen.

 

Crescent City

Von Portland geht es los mit einem typisch amerikanischen Wagen, mein Papa hat sich mit dem Dodge Charger  einen Traum erfüllt und thront stolz hinter dem Lenkrad. Der Kofferraum ist zum Glück groß genug für 2 Koffer, 1 Buggy, 1 Wickeltasche, 1 Rucksack und 1 Handtasche.
An der Küste entlang geht es runter, wir sind plötzlich in Kaliforniern und landen in Crescent City, wo wir uns ein Inn suchen, das ist eine Art Hotel hier. Es sieht hier ein wenig aus, als hätte man die Häuser einfach an der Straße abgestellt, ein paar Tankstellen dazwischen und Fast Food Läden, so typisch amerikanisch und dazu noch direkt an der Küste vom Pazifischen Ozean, wo ich ein paar Möwen jage. Nach einer geruhsamen Nacht geht es weiter, so lange muss man hier nicht verweilen.

 

Eureka

Der nächste Stopp ist Eureka und hier sieht es aus wie in einer Filmstadt. Richtig alte (für amerikanische Verhältnisse) viktorianische Häuser, coole Straßenschilder, hier gefällt es uns schon besser, wir laufen herum und bestaunen alles und meine Eltern machen viele Fotos. Und freuen sich über den Namen der Stadt, denn Eureka kennen viele bei uns als Aha-Erlebnis! Hoffentlich haben wir viele davon auf unserer Reise!

 

Redwood Nationalpark

Gleich hinter Eureka befindet sich der Redwood National Park und der ist einfach bombastisch. Man schlängelt sich mit dem Auto auf schmalen Straßen durch Riesenbäume, die nicht nur für mich riesig sind, sondern auch für die Großen. Es sind sogenannte Mammutbäume, wir haben zu dritt versucht, einen zu umarmen und sind gescheitert. Immer wieder sind wir ausgestiegen, mittendrin herumgelaufen und haben in die Baumwipfel geschaut, die kaum zu sehen waren. Es gibt einen Baum, durch den man mit dem Auto fahren kann. Richtig gelesen, man fährt DURCH den Baum, der ist in der Mitte gespalten. Ich durfte auf dem Beifahrersitz sitzen, Mama hat das Foto gemacht. Vor lauter Aufregung vergessen meine Eltern bei der Weiterfahrt die Wickeltasche auf der Bank vor der Touristeninformation, aber das merken sie erst beim nächsten Stopp. Dieser sollte eigentlich in Fort Bragg sein, denn hier fährt der sogenannte Skunk Train, aber als wir ankamen, hätten wir noch mindestens 2 Stunden auf die nächste Abfahrt warten müssen, so dass wir weiterfuhren zum Botanischen Garten. Und diese Planänderung war unser Glück, denn den Garten muss man einfach gesehen haben. Es regnete bzw nieselte ein wenig, zwischen den Bäumen stieg der Nebel auf und man sah auf die zerklüftete Küste und das Meer. Verschiedenste Pflanzen wuchsen hier, zwischendrin standen Kunstwerke aus Stahl und mitten im Park gab es einen tollen Naturspielplatz!

 

Mendocino

Nach der ganzen Fahrerei entscheiden wir uns in Mendocino, zwei Nächte zu bleiben und die Stadt und den Strand in Ruhe zu erkunden. Ein Hotel zu finden ist nicht so einfach, denn viele möchten hier ihre Ruhe haben und kein weinendes Kind im Nebenraum (dabei bin ich hier die meiste Zeit happy und gar nicht weinerlich!), aber das Glück meint es gut mit uns und wir finden im tollsten Hotel der Stadt (Hill House Inn) ein Zimmer und es gibt sogar ein Babybett für mich. Bekannt aus dem Fernsehen ist es echt eine Attraktion, die Dame am Empfang sehr herzlich und vor allem kinderlieb!
Nach einem typisch amerikanischen Frühstück geht es zur Steilküste, eine steile Treppe führt nach unten an einen abgelegenen Traumstrand mit Treibgut, weissem Sand, Muscheln und Steinen zum Flitschen und sogar einem anderen Kind, mit dem ich spielen kann. Anschließend gehen wir in der Stadt spazieren, es gibt viele Boutiquen, Galerien und Restaurants, alles etwas feiner, in weiss gehalten, so flitze ich etwas weniger und freue mich etwas leiser. Nach einer zweiten traumhaften Nacht in dieser traumhaften Stadt wird es noch besser:

 

Highway No. 1

Papa kriegt sich gar nicht mehr ein. In seinem Traumauto diese Straße mit den zahllosen Kurven und Serpentinen entlangzujuckeln, entlang des Pazifiks mit seinen zerklüfteten Felsen, den schäumenden Wellen, den Möven und Seehunden, die immer mal wieder zu sehen sind. Fast bis nach L.A. werden wir diesen Highway entlang fahren, viele Fotos machen und es oft nicht glauben können, dass wir das wirklich tun.

 

Bodega Bay

Auf dem Weg nach S.F. halten wir bei strahlendem Sonnenschein in Bodega Bay an, der Strand sieht vom Auto schon so verlockend aus wie er in Wirklichkeit ist. Bekannt ist Bodega Bay aus dem Hitchcock-Thriller ‚Die Vögel‘, bis auf die paar Möven ist davon aber nichts zu sehen (zum Glück).

 

San Francisco

Endlich ist es soweit! Mit Kamera im Anschlag fahren wir langsam auf die Golden Gate Bridge, einer der Wahrzeichen San Franciscos. Um uns herum viele andere Autos, für die meisten sicherlich ein ganz normaler Weg zur Arbeit oder nach Hause, für uns etwas ganz Besonderes. Wir knipsten bestimmt 20 Fotos, zur Seite, nach oben, und dann waren wir schön drüber und in der Stadt.
Das Hotel, eines der wenigen, die wir schon vor der Reise gebucht hatten, lag am Pazifik, ein kleines, einfaches und ich hatte ein quietschiges aber gemütliches Schlafsofa ganz für mich. Von dort aus konnten wir direkt zum Strand laufen, vorbei an ein paar stylischen Cafes, die eher studentisch anmuteten, einige Surfer trieben sich hier auch rum.
Was man nicht alles machen kann in S.F. Cable Car fahren, die Berge rauf und wieder runter. Und ausprobieren, ob es mit dem Buggy genauso gut geht. Ging wohl nicht so gut laut meiner Eltern. Die schnauften ganz schön.
Fisherman’s Wharf (hier gibt es einen coolen Drachenladen, der draussen eine Seifenblasenmaschine hat, in den ganzen Souvenirläden gibt es viele große und kleine Schätze für Touristen) und auf den Pier 39 (Seelöwenreservat mit dicken gemütlichen Seelöwen, die ganz schön lärmen und müffeln), Chinatown (leckere Nudeln zum Mittagessen), die Lombard Street (die geschlängelte Strasse sind wir mehrfach runtergefahren, muss man einfach machen), Coit Tower und Twin Peaks (phantastische Ausblicke über San Francisco), Ferry Building (ein Öko-Foodcourt mit lokalen und saisonalen Gerichten und tollen Mitbringseln). Man kann eh sehr gut und variabel essen, aber zwei Restaurants möchte ich erwähnen.Das erste ist eigentlich ein Diner und hier gibt es die besten Burger. Sagt mein Papa, der hier die ganze Küste runter Burger getestet hat. Das zweite heisst George’s, ist ebenfalls im City Center und der Inhaber und Koch bzw. Zauberer der Speisen heisst Michael und ist ein Freund einer Freundin meiner Eltern. Er hat uns köstlich verwöhnt, selbst meine Nudeln (sind halt mein absolutes Leibgericht) haben sensationell geschmeckt! Hier muss man unbedingt vorbei schauen und sich verzaubern lassen und liebe Grüsse von uns bestellen!
Zu den absoluten Highlights San Franciscos nicht nur für meine Eltern, sondern auch für mich, zählen nicht nur die Golden Gate Bridge, nicht nur die Cable Cars, sondern auch und vor allem Alcatraz!Wir hatten die Fähre dorthin schon vor unserer Abreise gebucht, da diese schon Monate im Vorraus ausgebucht sein kann. Ganz früh morgens ging es los, fast hätten wir sie verpasst, weil wir noch nicht so vertraut waren mit den ganzen Straßenbahnen, auf den letzten Drücker erreichten wir die Fähre und dann ging es schon hinüber zu der Festung, die wir die Tage zuvor schon vom Ufer aus sehen konnten (wie auch die Brücke, ständig sah man beides und da heisst es immer, es sei eine Besonderheit, weil es hier ständig und dauernd Nebel gäbe). Wir hatten keine Führung gebucht, denn es gab einen Audioguide, so konnten meine Eltern auch mal eine Pause machen, falls ich keine Lust mehr verspüren würde. Aber es war so spannend, dass ich die fast zwei Stunden, die der Rundgang brauchte, ohne zu meckern durchhielt. Etwas unheimlich war das alles, die kleinen Zellen, die hohen, dunklen Räume, alles verkommen und karg. Zwischendurch machten wir Picknick draussen auf einer Bank, meine Eltern hatten zum Glück was mitgenommen, denn der Shop war erst am Ende der Tour.

Wir hätten noch viele Tage hier verbringen können, uns wäre sicherlich nicht langweilig geworden, so viel gibt es hier zu sehen und zu erleben. Was überraschte, war das Klima, denn obwohl hier die Sonne schien wie überall anders auch und wir im Sommer hier waren und wir uns zudem noch in Kalifornien befanden, war es doch recht kalt bzw kühl. Eine Jacke sollte man auf jeden Fall dabei haben. Und viel Lust am Laufen braucht man auch, denn diese Stadt kann man sich gut erlaufen. Oder aber man sitzt im Buggy so wie ich und lässt sich durch die Gegend schieben und genießt den Anblick unserer Traumstadt des Westens von dort!

 

Yosemite National Park

Von S.F. geht es querfeldein Richtung Osten zum Yosemite National Park. Eine Unterkunft hatten wir ein paar Tage im Vorraus gebucht, man hat eigentlich in jedem Hotel oder Inn WLAN, so dass man nicht nur Mails schreiben und empfangen kann, sondern auch ganz entspannt die weitere Reise planen kann.
Im Hotel, das ausserhalb des Parks lag (im Park sind die Preise gesalzen und die kurze Fahrt hinein ist schnell geschafft), sind wir gleich in den Pool gehüpft, es sind sicher über 30 Grad im Schatten, so dass die Abkühlung sehr gut tut. Nach einer kleinen Stärkung geht es auch schon los, mit dem Auto geht es auf engen Straßen auf 3000 Höhenmeter, dort steigen wir aus und laufen über Stock und Stein und haben eine Wahnsinns-Aussicht. Es geht ganz steil runter, Papa mit seiner Höhenangst bekommt Schweissausbrüche, sobald ich mich näher an die Kante stelle, um Ausschau zu halten nach Bären, die gibt es hier nämlich auch! Nach der Kletterpartie geht es weiter zu einem Gebirgssee, fürs Baden ist er zu kalt, aber zum Planschen und Matschepampe machen ist er perfekt! Am nächsten Tag geht es wieder in den ‚Kinderwald‘ (so nenne ich den Park liebevoll), diesmal lassen wir das Auto auf dem großen Parkplatz stehen und lassen uns mit dem Bus zu den Yosemite Falls kutschieren, auf verschlungenen Waldwegen geht es zum Wasserfall, der bei diesen Temperaturen und der Dürre nur ein kleines Rinnsal ist. Eichhörnchen laufen um meine Füße herum auf der Suche nach Leckereien, Rehe und Mäuse huschen durch die Bäume, man kann klettern, verstecken spielen und im Schatten lässt es sich bei der Hitze sehr gut aushalten.

 

Monterey

Am Abend, nach langer Fahrt durchs Nirgendwo, landen wir wieder an der Pazifikküste in dem schönen Örtchen Monterey. Ein schönes Inn war schnell gefunden und so konnten wir in der Abenddämmerung in Richtung Fisherman’s Wharf laufen, die der in San Francisco gar nicht ähnelt (bis auf die blökenden, müffelnden Seehunde). Sie ist viel kleiner, weniger voll, es gibt Live Music und viele Restaurants, die ihre Meeresspezialitäten anbieten. Nach einer erholsamen Nacht gehen wir ins Aquarium, was ein absolutes Muss ist! Wir sehen uns die Fütterung der Pinguine an (meine absoluten Lieblingstiere), sehen uns eine Sardinenshow im dunklen Raum mit Schwarzlicht an, es gibt Schildkröten, Haie,…und zum Abschluss darf ich mir ein rosa T-Shirt mit einem Pinguin mitnehmen.

Außerdem scheint heute scheint Vatertag zu sein, denn mein Papa darf auch noch zur berühmten Rennstrecke Laguna Seca und weil da keine Absperrung ist, fährt er ganz frech einfach rein, steigt aus dem Auto und läuft herum. Mama und ich sitzen nervös im Auto und hoffen, dass wir nicht verhaftet werden. Zum Glück merkt keiner was und Papa kommt freudestrahlend, mit vielen Erinnerungsfotos in der Kamera, zu uns zurück.

 

Carmel

Unsere Fahrt geht weiter nach Carmel, der laut Reiseführer teuerste Ort der Westküste, hier war sogar Clint Eastwood mal Bürgermeister. Mich interessiert der Sandstrand viel mehr, er ist groß und lang und hat feinen weissen Sand. Nach einem sehr leckeren und für den Ort sehr günstigen Hot Dog fahren wir den 17-Mile-Drive, den sich mein Papa gewünscht hat. Man fährt quasi einmal im Kreis, muss dafür ein paar Dollar bezahlen am Eingang. Hier fährt man an bekannten Golfplätzen (z.b. dem Pebble Beach Golf Club) und Villen vorbei und darf den ‚Lone Cypress Tree‚ nicht verpassen, ein seit 250 Jahren auf einem Felsen einzeln stehender Baum, sowie viele andere Sehenswürdigkeiten, die aber alle auf dem Infoblatt stehen, welches man am Eingang erhält. Die vielen Seelöwen, die es hier überall gibt, tummeln sich auf einem anderen Felsen, durch Ferngläser kann man sie genau beobachten.

 

Big Sur

Vorbei am Big Sur geht es weiter den Highway No 1 gen Süden. Die Strasse schlängelt sich immer mehr, Mama ist mit Lilly im Bauch etwas übel bei dieser Kurverei, mir macht das zum Glück nichts aus, so kann ich ganz entspannt die Adler beobachten, die am Himmel kreisen auf der Suche nach Beute. Ab hier befinden wir uns auf dem schönsten und einsamsten Abschnitt der #1. Kaum noch Ortschaften, wie gut, dass Papa vorher noch getankt hat. Hinter jeder Kurve eine weitere traumhafte Aussicht, Felsen, die aus dem Meer ragen, neben der Strasse geht es steil hinunter und meine Mama ist etwas nervös.

 

Hearst Castle

Zum Glück kann meine Mama sich wieder entspannen, denn wir machen eine Pause in San Simeon, um uns Hearst Castle anzuschauen. Mit Bussen wird man hochgekarrt, dort darf man nur geführt durchs ‚Schloss‘, die Tour dauert etwa 45 Minuten und dann darf man draussen noch herumlaufen und sich all die Pracht anschauen, die Herr Hearst vor etwa 100 Jahren hat anlegen lassen. Für Erwachsene ist dieser Ausflug ein Muss, für Kinder ist ein Eis aus dem Visitor Center als Belohnung das Muss!

 

Santa Barbara

Nach dem Zwischenstopp ist unser Tagesziel Santa Barbara. Auch dort finden wir schnell ein Inn, hier liegt eines neben dem anderen an der Küstenstrasse und den dahinterliegenden Straßen. Sogar ein Babybett haben sie für mich und nach dem anstrengenden Tag schlafe ich darin tief und fest.
Ein leckeres All-American-Breakfast gibt Power für den Tag, wir gehen spazieren und schauen uns die Stadt an, der Strandbesuch ist enttäuschend, denn der ist irgendwie dreckig, wir sind wohl schon zu verwöhnt von all den anderen Traumstränden.

 

Ventura

Kurzerhand entschließen wir uns, Santa Barbara bzw dem dortigen Strand den Rücken zu kehren und fahren einen Ort weiter, nach Ventura. Und hier gibt es doch tatsächlich den Strand #1 der ganzen Reise. Von uns allen! Weisser Sand, flach abfallendes Wasser und Schaukel und Klettergerüst mittendrin! Ein Paradies! Wir verbringen den ganzen Tag, ich spielend, meine Eltern ausruhend und die Sonne genießend, unser mexikanisches Abendessen gibt es in der Strandbar, die sich auf dem Holzsteg befindet, ganz romantisch und ursprünglich.

 

Los Angeles

Unser letzter Stopp: Los Angeles. Müde und glücklich vom Strandtag kommen wir im vorher gebuchten Hotel an. Da wir das Auto erst am Flughafen abgeben, können wir am nächsten Tag damit durch die Gegend fahren. Hollywood Boulevard, Walk of Fame, Hollywood Hills, Venice Beach,…es ist ganz schön heiss hier, deswegen gefällt mir der Strand am besten. Ich gehe mit Papa im Meer baden und bei einem anschließenden Eis bestaunen wir die Jogger und Bodybuilder, die hier überall zu sehen sind.
Es ist Mitte September und nach drei Wochen in den U.S.A. ist es Zeit für die Heimreise. Ich hatte sehr viel Spaß, am besten fand ich den Strand in Ventura, aber auch all die anderen Sachen haben mir sehr gut gefallen. Nun aber freue ich mich auf zu Hause und meine Freunde!